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Quadratisch, praktisch, gut!

Warum ist das Taschentuch eigentlich quadratisch?

„Taschentücher" waren im Mittelalter mit Gold und edlen Steinen bestickt. Vornehme Damen trugen das als kostbar geltende Tuch offen am Gürtel. Die dekorativen Tücher wurden allenfalls benutzt, um sich den Schweiß vom Gesicht zu tupfen. Im europäischen Mittelalter schnäuzten sich alle Bevölkerungsschichten die Nase mit den Fingern und wischten diese anschließend an der Kleidung ab. Dies galt für das niederen Volk bis hin zum Adel. Das Verhalten stellte keinen Verstoß gegen die guten Sitten dar, Taschentücher waren für diesen Zweck noch nicht in Gebrauch.

Seit der Erfindung des Papiertaschentuches hat sich die Zahl der Stofftaschentuchbenutzer erheblich reduziert. Es wurden neue Qualitätsansprüche an das Stück (Zell-)Stoff gestellt. Nicht länger wurde die Ungewissheit geduldet, dass das „Stück Stoff" vielleicht bei der vorhergehenden Wäsche nicht ausreichend gesäubert wurde und somit noch Krankheitserreger vorhanden waren.

So galt es zunehmend als unhygienisch, ein benutztes Stofftaschentuch in der Hosentasche oder in der Handtasche mit sich herumzutragen und es wiederholt zu benutzen. Daher setzten sich Papiertaschentücher im Laufe der Jahre nach und nach durch.

Die Größe von Papiertaschentüchern ist den Herstellern überlassen. Sie unterliegt keiner DIN-Norm. Jedoch findet man das Taschentuch heute meist in der Größe 21,0 x 21,0 cm. Damals gab es die Taschentücher in verschiedenen Größen und Formen, sie waren teilweise rund oder rechteckig. Unbestätigte Quellen sagen, dass Königin Marie Antoinette die quadratische Form am schönsten fand und sich diese daher bis heute durchgesetzt hat.

(Quelle: Wikipedia)

Warum sind Taschentücher quadratisch?